Ein sehr spezielles Vollenweider-Projekt

Musik für zu früh geborene Babies

Genf, Schweiz: Auf Anfrage einer Forschergruppe des Universitätsspitals in Genf, die sich mit der Entwicklung des Gehirns bei Frühgeburten beschäftigt, hat Andreas Vollenweider eine Musik mit einer besonderen Aufgabe entwickelt: Sie soll dem enormen Stress entgegenwirken, dem zu früh geborene Kinder (ab ca. der 24. Woche) körperlich und emotional ausgesetzt sind und der sich sehr negativ auf ihre Entwicklung auswirken kann, insbesondere auf diejenige der Gefühle und des Gehirns. Einerseits soll die Musik beruhigend auf das Kind wirken, gleichzeitig jedoch die Gehirnaktivität fördern und stimulieren, keine leichte Aufgabe.

Seit dem Beginn des Projektes haben bereits zahlreiche Kinder und Eltern von dieser Studie profitieren können. Im Doppelblind-Verfahren  konnte nachgewiesen werden, dass Vollenweiders "Soundtrack" offenbar die erhoffte Wirkung zeigt und signifikante Verbesserungen der Hirnentwicklungen ermöglicht. Dadurch kann den sonst sehr verbreiteten kognitiven, emotionalen und sozialen Defiziten entgegengewirkt werden.

Die Studie wurde von der National Academy of Science of the United States und dem Wissenschaftsverlag Elsevier veröffentlicht. Das National Geographic Magazine erklärte das Projekt als eine von "12 innovations that will revolutionize the future of medicine".

https://www.nationalgeographic.com/magazine/2019/01/12-innovations-technology-revolutionize-future-medicine/

Wir werden weiter von den Entwicklungen und Untersuchungsergebnissen dieses hochinteressanten Projektes berichten.

Hier die von Elsevier veröffentlichte Studie WEB, Englisch

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